Praxis Mag. Birgit Zuckriegl

Psychotherapie

Wann kann Psychotherapie hilfreich sein?

Im Laufe eines Lebens kann es verschiedene Lebenssituationen, Schicksalsschläge oder Krisen geben, in denen Sie sich alleien nicht mehr zurecht finden.  Solche Zeiten können begleitet sein von Gefühlen der Niedergeschlagenheiten, Verzweiflung, Ausweglosigkeit, Traurigkeit oder Ängsten. Auch Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Spannungszustände, Überlastungsreaktionen können eine große Belastung darstellen und psychische Ursachen haben.

Psychotherapeutische Begleitung kann Ihnen auch helfen mit unveränderbaren Situationen wie Erkrankungen, Tod, Verlust umzugehen.


Gemeinsam können wir einen Weg finden
aus belastenden Situationen heraus
zu einem neuen Lebensgefühl.


In der psychotherapeutischen Behandlung versuchen wir gemeinsam die Ursachen für Ihre Leiden zu finden und zu lindern. So können Sie sich persönlicher Verhaltensmuster bewusst werden, Ihre eigenen Ressourcen (wieder)finden und Ihre Bedürfnnisse und Gefühle besser wahrnehmen und ausdrücken.

Im geschützten Raum der Psychotherapie besteht die Möglichkeit problematische Beziehungen zu klären, Ihre eigene Geschichte zu reflektieren und neue Herangehensweisen zu erproben.


 

Die Methode "Psychodrama"

Die Methode "Psychodrama" gehört zu einer der in Österreich zugelassenen Psychotherapiemethoden, die durch das Psychotherapiegesetz geregelt sind. Die Psychotherapie stellt eine bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder psychosomatisch bedingten Verhaltensweisen dar, mit dem Ziel bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

In Österreich zählt das Psychodrama zu den humanistischen Methoden, welche den Menschen im Hier & Jetzt mit seinen Stärken und Ressourcen im Fokus haben. Der Mensch wird in seiner bio-psycho-sozialen Ganzheit betrachtet. Eigene Ressourcen und Fähigkeiten sollen mit Hilfe der Psychodrama-Psychotherapie aktiviert werden, um Lebensaufgaben meistern zu können.

Die Methode "Psychodrama" wurde vom österreichischen Arzt Jacob Levy Moreno im 20. Jahrhundert gegründet. Moreno verstand den Menschen in erster Linie als einen durch Handeln Lernenden. Neben dem Gespräch steht im Mittelpunkt der Psychodrama-Psychotherapie die szenische Darstellung von realen Situationen oder innerpsychischen Vorgängen, die so nochmal erlebbar und veränderbar werden. Der Zugang über das eigene Erleben und Fühlen kann persönliche Erkenntnisse und Einsichten fördern. Ebenso können auf diese Weise verschiedene Szenarien und Rollen ausprobiert werden.